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Poker TDA 2024:
Übersetzt von Torsten Stök
Poker TDA, übersetzt in deutsch:
2024 Regeln - Oktober 2024
Allgemeine Konzepte
1 : Entscheidung des Floors2 : Pflichten der Spieler
3 : Offizielle Terminologie und Gesten
4 : Identität der Spieler
5 : Elektronische Geräte und Kommunikation
6 : Offizielle Sprachen
Platzvergabe, Auflösen & Balancieren
7 : Zufällige korrekte Platzvergabe8 : Ersatzspieler, späte Registrierungen und Re-Entries
Pots / Showdown
Allgemeine Abläufe
Spieler anwesend / berechtigt für eine Hand
Button / Blinds
Dealing Regeln
Spiel: Bets und Raises
Spiel: Sonstiges
Etikette und Strafen
2024 Empfohlene Vorgehensweisen
RP1 : All-In ButtonsRP2 : Von Heranholen der Einsätze wird abgeraten
RP3 : Persönliches Eigentum
RP4 : Kartenstapel durcheinander
RP5 : Vorzeitig ausgeteilte Karten
RP6 : Effizientes Versetzen von Spielern
RP7 : Timing des Dealer-Wechsels
RP8 : Hand-für-Hand-Verfahren (H4H)
RP9 : Anzahl der Spieler am Final Table
RP10 : Verfahren für das Austeilen von Stud-Turnieren
RP11 : Ante-Formate und keine Ante-Reduzierung
RP12 : Dealer sollten Einsätze und Erhöhungen ansagen
RP13 : Dealer sollten Chips in Split-Pot-Spielen stapeln
RP14 : Zufälligkeit kann in besonderen Situationen angewendet werden
RP15 : Richtige Kommunikation des Turnierpersonals
RP16 : Abwesende Spieler an einem aufgelösten Tisch
RP17 : Setzmethoden bei Draw-Turnieren
RP18 : Reihenfolge bei Mixed-Games
RP19 : Spielverzögerung reduzieren
RP20 : Karten zum Mischen bereit
RP21 : Ausbreiten des Pots
RP22 : Einsätze von nicht-konfessionellen Gegenständen (Bounty-Chips, Time-Chips usw.)
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Die Poker TDA ist ein freiwilliger Verband der Pokerindustrie, der 2001 gegründet wurde. Die
Aufgabe der TDA ist es, die weltweite Einheitlichkeit der Pokerturnierregeln zu erhöhen. Die TDARegeln ergänzen die konventionellen Hausregeln. Im Falle eines Konfliktes mit einer
Glücksspielbehörde gelten die Regeln der Behörde.
Allgemeine Konzepte
1 : Entscheidung des Floors

Das Wohl des Spiels und der "Fairness stehen" bei der Entscheidungsfindung an erster Stelle und hat oberste Priorität. Ungewöhnliche Umstände schreiben gelegentlich vor, dass vernünftige Entscheidungen im Interesse der Fairness Vorrang vor technischen Regeln haben.
- Entscheidungen des Floors sind endgültig.
2 : Pflichten der Spieler

Die Spieler sollen
- Ihre Registrierungsdaten und Platzzuteilungen überprüfen,
-
Überprüfen, ob sie die richtige Anzahl von Karten erhalten haben, bevor wesentliche Handlung (WH) eintritt,
-
Ihre Hände schützen,
-
Ihre Absichten klar machen,
-
Dem Spiel folgen,
-
In der richtigen Terminologie und Gesten handeln,
-
Ihr Recht zu handeln verteidigen,
-
Karten sichtbar halten und die Chips ordnungsgemäß stapeln,
-
Am Tisch bleiben, solange ihre Hand im Spiel ist,
-
Alle Karten richtig aufdecken, wenn sie beim Showdown konkurrieren,
-
Sich äußern, wenn sie einen Fehler bemerken,
-
Einem angemessenen Spieltempo nachgehen,
-
Time/Clock verlangen, wenn dies gerechtfertigt ist,
-
Unverzüglich Tische wechseln,
-
Die Regel „ein-Spieler-pro-Hand“ befolgen,
-
Die Regeln kennen und befolgen,
-
Die Etikette einhalten,
-
Das Personal informieren, wenn sie diskriminierendes und/oder beleidigendes Verhalten beobachten oder erleben,
-
Und im Allgemeinen zu einem ordnungsgemäßen Turnierverlauf beitragen, bei dem sich alle Spieler willkommen fühlen.
3 : Offizielle Terminologie und Gesten

Offizielle Begriffe sind einfache, unverwechselbare, altehrwürdige Erklärungen wie: Bet, Raise, Call, Fold, check, all-in und Pot (nur bei Pot-Limit Varianten). Regionale Ausdrücke können auch diese Voraussetzungen erfüllen. Außerdem müssen Spieler vorsichtig mit ihren Gesten sein, wenn sie an der Reihe sind; auf den Tisch klopfen ist ein check. Es liegt in der Verantwortung des Spielers seine Absichten deutlich zu machen: beim Benutzen unüblicher Begriffe oder Gesten liegt das Risiko beim Spieler und kann zu anderen Entscheidungen führen, als er beabsichtigte. Siehe auch Regel 2Pflichten der Spieler & 42.
Siehe auch
Regel 2: Pflichten der Spieler
4 : Identität der SpielerGeändert in 2024 

Spieler müssen jederzeit deutlich zu erkennen sein. Das Turnierpersonal kann einen Spieler auffordern, Gegenstände (Sonnenbrille, Kapuze oder andere Gesichtsbedeckungen) abzunehmen, der seine Identifizierung beeinträchtigt oder andere Teilnehmer ablenkt.
5 : Elektronische Geräte und KommunikationGeändert in 2024 

- Den Spielern ist es nicht gestattet, am Tisch zu telefonieren. Klingeltöne, Musik, Bilder, Videos usw. müssen unhörbar sein und dürfen andere nicht stören. Diese und andere Geräte, Hilfsmittel, Fotos, Videos und Kommunikationsmittel dürfen nicht stören, das Spiel verzögern oder einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und unterliegen den Haus- und Spielregeln.
- Telefone und andere Geräte dürfen nicht auf dem Tisch liegen.
- Spieler mit aktiven Händen dürfen nicht mit elektronischen oder Kommunikationsgeräten interagieren oder diese bedienen. Die Definition solcher Geräte kann neue Technologien einschließen und muss vom TD aktualisiert werden.
- Wett-Apps, Diagramme und andere Pokerstrategie-Tools dürfen am Tisch nicht verwendet werden. Die Spieler dürfen auch keine Pokerstrategie-Daten von anderen Personen oder Quellen erhalten oder verwenden.
- Verstöße gegen Regel 5 können mit Strafen nach Regel 71 belegt werden.
6 : Offizielle Sprachen

Der Veranstalter veröffentlich und gibt deutlich die an den Tischen erlaubte(n) Sprache(n) bekannt.
Platzvergabe, Auflösen & Balancieren
7 : Zufällige korrekte Platzvergabe

Bei Turnieren und Qualifikationsturnieren werden die Sitzplätze zufällig zugewiesen. Ein Spieler, der auf einem falschen Sitzplatz mit dem korrekten Chip-Stack startet, wird auf seinen richtigen Sitzplatz mit seinem gegenwärtigen Stack umgesetzt.
8 : Ersatzspieler, späte Registrierungen und Re-Entries

- Ersatzspieler, Spieler, die sich später registrieren und wiedereintretende Spieler starten mit einem vollen Stack. Sie erhalten zufällig einen Tisch und einen Platz nach dem gleichen Ablauf und aus dem gleichen Platzkontigent, dass für neue Spieler zur Verfügung steht und bekommen direkt Karten ausgeteilt, außer sie sitzen zwischen Small Blind und Button.
- Ist es bei einem Re-Entry Event für einen Spieler erlaubt seine Chips aufzugeben und einen neuen Stack zu kaufen, werden die aufgegeben Chips aus dem Spiel genommen.
- Spezielle Bedürfnisse Bei der Platzvergabe sollte, wenn möglich, Spielern mit Einschränkungen entgegengekommen werden.
- Neue Spieler und Spieler aufgelöster Tische
- Neue Spieler, die in das Turnier einsteigen und Spieler von aufgelösten Tischen können jeden Platz zugewiesen bekommen, inklusive Button, Small- und Big Blind. Sie erhalten direkt Karten, außer sie sitzen zwischen Small und Big Blind.
- Spielern von aufgelösten Tischen werden durch ein 2-stufiges Auswahlverfahren neue Tische und Plätze zugewiesen. (siehe Erläuterungen )
Pots / Showdown
12: Erklärungen. Karten sprechen beim Showdown Die Karten „sprechen“, um den Gewinner zu ermitteln. Mündliche Erklärungen zum Wert der Hand sind beim Showdown nicht verbindlich, aber absichtliches falsch Ansagen einer Hand kann bestraft werden.
Die Dealer sollten beim Showdown den Wert der Hände ermitteln und ansagen. Jeder Spieler, ob in der Hand oder nicht, sollte sich melden, wenn sie denken, dass beim Bewerten der Hände oder der Vergabe des Pots ein Fehler gemacht wurde.
13: Aufdecken der Karten und töten der Gewinnerhand
- Ordnungsgemäßes Aufdecken ist sowohl
- Alle Karten offen auf den Tisch zu legen und
- Es dem Dealer und den Spielern zu ermöglichen die Hand klar zu bewerten. “Alle Karten” bedeutet beide Hole-Cards bei Hold’em, alle 4 Hole-Cards bei Omaha, alle 7 Karten bei 7-Stud, usw...
- Beim Showdown muss der Spieler seine Hand schützen, bis sie bewertet wurde (siehe auch [65|Regel 65]). Wenn ein Spieler seine Karten nicht vollständig aufdeckt, danach diese im Glauben er habe gewonnen muckt, tut er dies auf eigene Gefahr. Wenn die Karten nicht zu 100% wiederauffindbar und identifizierbar sind und die Turnierleitung entscheidet, dass die Hand nicht eindeutig bewertet werden kann, so hat der Spieler keinen Anspruch auf den Pot.
- Die Entscheidung der Turnierleitung, ob eine Hand ausreichend aufgedeckt wurde, ist endgültig.
- Der Dealer kann keine ordnungsgemäß aufgedeckte Hand für tot erklären die offensichtlich gewinnt.
- Live-Karten beim Showdown Verdecktes wegwerfen ungeöffneter Karten tötet sie nicht automatisch; Spieler können ihre Meinung ändern und ihre Karten aufdecken, solange sie zu 100% identifizierbar und wiederauffindbar sind. Karten sind vom Dealer getötet, wenn sie in den Muck geschoben oder auf andere Weise unauffindbar und nicht identifizierbar gemacht werden.
- Unregelmäßigkeiten beim Showdown und Karten wegwerfen
- Wenn ein Spieler nur eine Karte aufdeckt, die seine Hand zur Gewinnerhand macht, sollte der Dealer ihn anweisen alle Karten aufzudecken. Wenn er dies ablehnt, sollte der Floor gerufen werden.
- Wenn ein Spieler setzt und im Anschluss seine Karten wegwirft, im Glauben er hätte gewonnen (und dabei vergisst, dass noch ein anderer Spieler in der Hand ist), sollte der Dealer die Karten einbehalten und den Floor rufen (eine Ausnahme der [58|Regel 58]). Wenn die Karten vernichtet wurden und nicht wiederauffindbar und nicht mit 100-prozentiger Sicherheit identifizierbar sind, hat er keinen Anspruch auf Einsätze, die er gecallt hat. Wenn Karten vernichtet wurden und der Spieler eine Bet oder einen Raise gemacht hat, die noch nicht gecallt wurden, wird der unbezahlte Einsatz zurückgegeben.
- Aufdecken der Karten beim All-In Alle Karten sollen ohne Verzögerung aufgedeckt werden, sobald ein Spieler All-In ist und sämtliche Aktionen der übrigen in der Hand verbliebenen Spieler abgeschlossen sind. Kein Spieler der All-In oder sämtliche Einsätze mitgegangen ist darf seine Hand passen, ohne sie aufzudecken. Jeweils alle Hände im “Main“ und “Sidepot(s)“ müssen aufgedeckt werden und sind noch im Spiel. ([IA8|siehe Erläuterungen] )
Allgemeine Abläufe
23: Neue Hand und Neue Limits Ein neues Level beginnt mit der Ankündigung durch den Floor oder das Audiosignal der Turnieruhr. Das neue Level gilt ab der nächsten Hand. Hände beginnen mit dem ersten Riffle, dem Drücken des Shuffler-Buttons oder dem Ablösen des Dealers. Startet eine Hand fälschlicherweise mit einer vorherigen Blindstufe, wird diese mit der vorherigen Blindstufe weitergespielt, sollten wesentliche Handlungen stattgefunden haben ([36|Regel 36]).
Beginnt während des Dealerwechsels ein neuer Level, gibt der neue Dealer eine Hand mit den vorherigen Blinds.
24: Chip Race, Geplante Color Ups
- Bei geplanten Color Ups werden Chips beginnend mit Platz 1 aus dem Spiel getauscht, wobei maximal 1 Chip pro Spieler gewonnen werden kann. Spieler können nicht beim Chip Race ausscheiden: verlieret ein Spieler seine(n) letzten Chip(s) beim Chip Race, bekommt er 1 Chip des niedrigsten noch im Spiel befindlichen Nennwertes.
- Die Spieler müssen ihre Chips vollständig sichtbar haben und es wird empfohlen, das Chip Race zu verfolgen.
- Sollte nach dem Chip Race ein Spieler noch Chips eines bereits entfernten Nennwertes besitzen, werden diese nur zu gleichem Wert auf noch verbliebene Nennwerte umgetauscht. Chips bereits entfernter Nennwerte, die man nicht mehr komplett in Chips des kleinsten noch im Spiel befindlichen Wertes tauschen kann, werden ersatzlos entfernt.
- Karten und Chips sichtbar, zählbar und leicht zu handhaben. Beliebige Color Ups
- Spieler, Dealer und der Floor sind berechtigt Chipstände vernünftig schätzen zu können; dazu sollten Chips in zählbaren Stacks aufbewahrt werden. Die TDA empfiehlt saubere senkrechte Stacks von je 20 Chips des gleichen Werts als Standard. Höherwertige Chips müssen zu jeder Zeit sichtbar und identifizierbar sein. Ist ein Floor nicht in der Lage einen Chipstack schnell abschätzen zu können, kann es ein Spieler wahrscheinlich auch nicht.
- ➜ Turnierdirektoren kontrollieren die Anzahl und Wertigkeiten der im Spiel befindlichen Chips und können nach ihrem Ermessen bei einem oder mehreren Spielern jederzeit Color Ups durchführen. Außerplanmäßige Color Ups müssen angekündigt werden.
- Spieler müssen ihre Karten zu jeder Zeit sichtbar lassen.
- Wechsel des Kartenspiels Kartendecks werden bei Dealerwechsel, Levelwechsel oder nach Vorgaben des Veranstalters getauscht. Spieler dürfen kein Tausch des Decks verlangen.
- Re-Buys Spieler dürfen keine Hand verpassen. Spieler, die vor der Hand die Absicht erklären ein Re-Buy zu tätigen, müssen eventuelle Einsätze nachzahlen.
- Rabbit Hunting Rabbit Hunting (das Aufdecken von Karten, die gekommen wären, wenn die Hand noch nicht beendet wäre) ist nicht erlaubt.
- Time rufen Spieler sollten rechtzeitig handeln, um ein angemessenes Spieltempo beizubehalten.
- Ist nach Ansicht des TDs eine angemessene Zeit verstrichen, kann dieser Time rufen oder einer Time-Aufforderung eines beliebigen Spielers aus dem Turnier stattgeben.
- TDs können die zum Handeln erlaubte Zeit anpassen und andere Schritte auswählen, die dem Spiel angepasst sind und so anhaltende Verzögerungen stoppen (siehe auch [2|Regel 2] und [70|70]).
Spieler anwesend / berechtigt für eine Hand
30: Am Platz und Live-Hände Um eine Live-Hand zu haben, muss ein Spieler an seinem Platz sein(*), wenn allen Spielern die letzte Karte des Anfangsdeals ausgeteilt wurde. Spieler, die dann nicht an ihren Plätzen sind, dürfen sich ihre Karten nicht ansehen und werden sofort eingezogen. Ihre gesetzten Blinds und Ante gehen in den Pot und falls ein abwesender Spieler die Bring-In im Stud ausgeteilt bekommt, setzt er auch das Bring-In. Ein Spieler muss an seinem Platz sein, um nach Time verlangen zu dürfen ([29|Regel 29]).
(*)„an seinem Platz“ Bedeutet in Reichweite seines Stuhls. Diese Regel beabsichtigt nicht die Spieler anzuregen, außerhalb ihres Platzes während einer Hand zu sein.
31: Am Tisch mit noch bevorstehenden Aktionen Spieler mit Händen, die noch im Spiel sind (das beinhaltet Spieler die All In, oder auf andere Weise fertig mit setzen sind) müssen für alle Setzrunden und den Showdown am Tisch bleiben. Den Tisch zu Verlassen ist unvereinbar mit dem Schützen der eigenen Hand und dem Verfolgen von Aktionen und kann bestraft werden.
Button / Blinds
32: Toter Button Turniere werden mit einem „totem“ Button gespielt.
33: Vor Blinds ausweichen Spieler die Absichtlich einen Blind verpassen werden mit einer Strafe belegt (siehe [71|Regel 71-B]).
34: Buttonplatzierung und -bewegung
- Wird eine falsche Buttonplatzierung entdeckt bevor wesentliche Handlung (WH) eintritt, wird der Fehler korrigiert. Ist jedoch WH aufgetreten, wird das Spiel fortgesetzt. Beispiel: Ist der Button zweimal bewegt worden und WH treten auf, bleibt der Fehler bestehen. Der Button wird in der nächsten Hand nicht korrigiert. Alle Spieler haben die Verantwortung, die Platzierung des Button zu beobachten und sich zu melden, sollte ein Fehler aufgetreten sein (siehe [2|Regel 2]).
- Heads Up. Der Small Blind ist der Button, er bekommt die letzte Karte, agiert als erster vor dem Flop und als letztes in allen anderen Setzrunden. Zu Beginn des Heads Up muss der Button eventuell angepasst werden, um sicher zu stellen, dass kein Spieler zweimal hintereinander den Big Blind hat.
Dealing Regeln
35: Misdeals und ungültige Decks
- Misdeals schließen ein, sind aber nicht notwendigerweise darauf begrenzt:
- 2 oder mehr Karten lagen beim Anfangsdeal falsch herum im Deck;
- Die erste Karte wurde an den falschen Platz gegeben;
- Karten wurden an einen Platz ausgegeben der nicht in der Hand ist;
- Ein Platz der in der Hand ist hat keine Karten erhalten;
- Die falsche Anzahl an Karten wurde an irgendeinen Spieler ausgeteilt (außer [37|Regel 37]);
- Vor wesentlichen Handlungen wird eine nicht zum Spieltyp zugehörige Karte gefunden (Beispiel: Joker, 2-3-4-5 in Short Deck);
- In Flop Spielen, wenn entweder die erste oder zweite Karte offen ausgeteilt wird oder zwei Karten durch einen Fehler des Dealers aufgedeckt werden. Hausregeln gelten für Draw-Spiele (z.B. Lowball).
- Spieler können am Button maximal zwei aufeinanderfolgende Karten ausgeteilt bekommen (siehe auch [37|Regel 37]).
- Bei Misdeals ist das neue Austeilen der Hand eine exakte Wiederholung: der Button wird nicht verschoben, es nehmen keine neuen Spieler Platz und die Blindstufe bleibt gleich. Karten werden auch an Spieler ausgeteilt, die beim ursprünglichen Austeilen nicht an ihrem Platz waren und dürfen diese auch spielen (siehe [30|Regel 30]). Spieler, die gerade bestraft werden, erhalten auch Karten, werden aber anschließend getötet. Die originale und wiederholte Hand zählt für Spieler unter Strafe als eine Hand, nicht als zwei.
- Sobald wesentliche Handlungen stattgefunden haben (siehe [36|Regel 36]), kann keine Hand mehr zum Misdeal erklärt werden, die Hand wird weitergespielt, es sei denn das Deck ist ungültig. Nicht zum Spiel zugehörige Karten, die nach wesentlichen Handlungen gefunden werden, werden wie Papierschnipsel behandelt (Ausnahme: ungültige Decks).
- Ungültige Decks. Wenn 2 oder mehr Karten mit der gleichen Farbe und dem gleichen Wert gefunden werden, ist das Deck ungültig. Andere Bedingungen ungültiger Decks können gemäß lokaler Spiel- und Hausregeln definiert sein. Wenn ein ungültiges Deck entdeckt wird, unabhängig von wesentlichen Handlungen, wird das Spiel gestoppt und alle Einsätze werden erstattet. Wenn eine Hand bereits beendet ist, endet das Recht eine Hand anzufechten aufgrund eines ungültigen Decks entsprechend [22|Regel 22].
- Wesentliche Handlungen (WH) Wesentliche Handlungen sind entweder
- Zwei beliebige Aktionen in der Reihe, von den mindestens eine Aktion Chips in den Pot bringt (z.B. zwei beliebige Aktionen, außer 2x Check oder 2x Fold) oder
- Jede Kombination aus 3 Handlungen in Reihe (Check, Bet, Raise, Call, Fold). Gesetzte Blinds zählen nicht als wesentliche Handlung (siehe [35|Regel 35-D] und [53|53-B]).
- Button mit zu wenig Karten Ein Spieler, der am Button zu wenig Karten erhalten hat, soll das sofort melden. Fehlende Karten am Button sollten, wenn es für den Spieltyp zulässig ist, ersetzt werden, selbst wenn wesentliche Handlungen stattgefunden haben. Macht der Button jedoch mit einer Hand mit zu wenig Karten eine Aktion (durch Checken oder Folden), ist seine Hand tot.
- Burn-Karten nach wesentlichen Handlungen Die Burn-Karte schützt das Kartendeck, sie „sichert nicht die Kartenreihenfolge“. Haben WH stattgefunden und eine Hand wird wegen der falschen Anzahl an Karten für tot erklärt, werden alle Karten der getöteten Hand gemuckt und es gilt die Zufälligkeit für das weitere Dealen (siehe auch RP- 14 Zufälligkeit). Das Kartendeck wird als normales Deck behandelt und nur eine Karte wird für jede folgende Setzrunde als Burn-Karte von dem Deck gelegt. ([IA8|siehe Erläuterungen] ).
Spiel: Bets und Raises
40: Methoden zu setzen: Verbal und durch Chips
- Einsätze werden durch verbale Ansagen und/oder durch Setzen von Chips getätigt. Sollte ein Spieler beides machen, definiert das, was als erstes passiert, den Einsatz. Geschieht beides gleichzeitig, hat eine klare und sinnvolle verbale Ansage Vorrang, andernfalls gelten die Chips.
- In unklaren Situationen oder wenn Ansage und Chips sich widersprechen, wird der TD, basierend auf den Umständen und Regel Nr.1, die Höhe des Einsatzes festlegen ([IA8|siehe Erläuterungen] und [57|Regel 57]).
- Mündliche Ansagen können allgemein („Call“, „Raise“), nur ein spezifischer Betrag („eintausend“) oder beides („raise eintausend“) sein.
- Für alle Setz-Regeln ist die Ansage eines spezifischen Betrags dasselbe wie das stille setzen eines gleichen Betrags. Bsp. : Die Ansage „zweihundert“ ist das gleiche, wie das stille Setzen von 200 Chips.
Spiel: Sonstiges
63: Chips während des Transports nicht sichtbar Spieler sollten Chips so halten und transportieren, dass sie sichtbar sind. Ein Spieler, der dies macht, verliert die Chips und kann disqualifiziert werden. Die eingebüßten Chips werden aus dem Spiel genommen. Die TDA empfiehlt dem Veranstalter bei Bedarf Racks oder Beutel für den Transport der Chips zur Verfügung zu stellen.
64: Verlorene und wiedergefundene Chips Verlorene und widergefundene Chips, deren Eigentümer nicht ermittelt werden können, werden aus dem Spiel genommen und dem Turnierinventar zurückgeführt.
65: Versehentlich getötete / ungültige / aufgedeckte Hände
- Spieler müssen ihre Hände jederzeit schützen, auch beim Showdown, während auf die Auswertung der Hand gewartet wird. Zieht der Dealer eine Hand fälschlicherweise ein oder wird durch die Entscheidung der Turnierleitung eine Hand für ungültig erklärt und nicht mit 100- prozentiger Sicherheit identifizierbar ist, bekommt der Spieler weder seine Karten noch bereits bezahlte Beträge zurück. Sollte der Spieler eine Bet oder ein Raise getätigt haben, was nicht bezahlt wurde, wird der nicht mitgegangene Betrag zurückgegeben.
- Wurde eine Hand eingezogen, die identifiziert werden kann, bleibt sie im Spiel, ungeachtet dessen, ob irgendwelche Karten aufgedeckt wurden.
- Tote Hände und wergwerfen bei Stud-Varianten Nimmt ein Spieler, der an der Reihe ist, bei Stud-Varianten die „Upcards“ auf, ist seine Hand tot. Richtiges wegwerfen beim Stud bedeutet, dass man alle offenen Karten umdreht und sie verdeckt nach vorne schiebt.
Etikette und Strafen
67: Keine Offenlegung. Eine Hand pro Spieler Spieler müssen andere Spieler zu jederzeit im Turnier schützen. Daher dürfen Spieler, ob in der Hand oder nicht, nicht:
Über den Inhalt von Händen sprechen, die weggeworfen worden oder noch im Spiel sind,
- Zu keiner Zeit Ratschläge geben oder die Spielweise kritisieren,
- Eine Hand beurteilen, die noch nicht aufgedeckt wurde.
- Die Regel „Ein Spieler pro Hand“ ist aktiv. Diese Regel verbietet es unter anderem, das Zeigen einer Hand oder das Besprechen einer Strategie mit einem anderen Spieler, Berater oder Zuschauer.
- Aufdecken von Karten und richtiges wegwerfen Das Aufdecken von Karten, bei denen noch nicht alle Aktionen abgeschlossen sind, einschließlich des aktuellen Spielers der als letztes handelt, kann zu einer Strafe führen, aber nicht zu einer toten Hand. Jede Strafe beginnt nach dem Ende der Hand. Beim Wegwerfen sollten die Karten niedrig nach vorn geschoben, nicht absichtlich aufgedeckt oder hochgeworfen werden (helicoptered) (siehe auch [66|Regel 66]).
- Ethisches Spiel Poker ist ein individuelles Spiel. Softplay führt zu Strafen, was den Verlust von Chips und/oder Disqualifikation beinhalten kann. Chip-Dumping und andere Formen der Absprache führt zur Disqualifikation.
- Verstöße gegen die Etikette Verstöße gegen die Etikette können wie in [71|Regel 71] beschrieben, geahndet werden. Beispiele hierfür sind unter anderem:
- Anhaltende Spielverzögerung,
-
Unnötiges Berühren eines anderen Spielers, seiner Karten oder seiner Chips,
-
Wiederholtes Handeln außer der Reihe,
-
Beibehalten schlechter Sichtbarkeit von Karten oder Chips,
-
Einsätze außerhalb der Reichweite des Dealers zu platzieren,
-
Beleidigendes Verhalten,
-
Schlechte Hygiene,
-
Und übermäßiges Gerede.
- Anhaltende Spielverzögerung,
- Verwarnungen, Strafen und Disqualifikation
- Zu den Sanktionsmöglichkeiten gehören unter anderem mündliche Verwarnungen, eine oder mehrere „auszusetzende Hände“ oder „auszusetzende Runden“ und Disqualifikationen. Für auszusetzende Runden verpasst der bestrafte Spieler eine Hand pro Spieler am Tisch (inklusive ihm oder ihr selbst) zum Zeitpunkt, als die Strafe ausgesprochen wurde, multipliziert mit der Anzahl der Strafrunden. Bei wiederholten Verstößen werden die Strafen verschärft. Spieler, die sich nicht am Tisch befinden oder mit einer Strafe belegt sind, können durch Setzen der Ante oder den Blinds aus dem Turnier ausscheiden.
- Eine Strafe kann für Verstöße gegen die Etikette ([70|Regel 70]), Karten aufdecken obwohl noch Aktionen möglich sind, Karten werfen, gegen die Regel „Ein-Spieler-pro-Hand“, missbräuchliche Nutzung von Geräten und Strategiehilfsmittel, oder ähnliche Vorfälle verhängt werden. Strafen werden für Softplay, Beschimpfungen, störendes Verhalten, sich der Blinds entziehen oder Betrug verhängt. Das Durchchecken der alleinigen Nuts, sollte ein Spieler als letztes auf dem River dran sein, ist nicht automatisch ein Softplay-Verstoß;
- basierend auf der Situation liegt es im Ermessen des Turnierdirektors.
- Spieler, die mit einer Strafe belegt sind, müssen sich vom Tisch entfernen. Karten werden an ihre Plätze verteil, ihre Blinds und Ante werden gesetzt, ihre Hände werden nach dem ersten Austeilen der Karten eingezogen und wenn sie die Stud Bring-In Karten ausgeteilt bekommen, müssen sie das Bring-In setzen.
- Chips eines disqualifizierten Spielers werden aus dem Spiel entfernt.
2024 Empfohlene Vorgehensweisen

Bei den empfohlenen TDA-Verfahren handelt es sich um Vorschläge zur Reduzierung von Fehlern zur Verbesserung des Turnierablaufs. Sie können auch auf Situationen angewendet werden, in denen es zu viele Variationen gibt, um sie in einer universellen Regel zu behandeln. Die gerechteste Entscheidung in diesen Fällen erfordert möglicherweise die Anwendung mehrerer Regeln, die Bewertung aller Umstände und das Vertrauen auf Regel 1 als primären Leitfaden.
Siehe auch
Regel 1: Entscheidung des Floors
RP1 : All-In Buttons

All-In-Buttons zeigen deutlich an, dass ein Spieler „All-In“ ist. Der Dealer bewahrt die Buttons bei sich auf (nicht jeder Spieler). Sobald ein Spieler All-In ist, platziert der Dealer einen All-In-Button vor dem Spieler, so dass der Rest des Tisches ihn sehen kann.
RP2 : Von Heranholen der Einsätze wird abgeraten

Das routinemäßige Heranziehen von Chips während des Setzens und Erhöhens am Tisch ist ein schlechtes Dealer-Verhalten. Das Reduzieren der Stacks kann die Aktionen verändern, Verwirrung stiften und die Fehlerquote erhöhen. Nur der Spieler, der gerade an der Reihe ist, darf den Dealer fragen, Einsätze in den Pot zu bringen.
RP3 : Persönliches Eigentum

Die Tischoberfläche ist für die Verwaltung der Chipstapel, das Austeilen der Chips und das Setzen von Einsätzen vorgesehen. Am Tisch und in den Freiräumen um ihn herum sollten keine unwichtigen persönlichen Gegenstände für Unordnung sorgen. Jeder Cardroom sollte seine Richtlinien bezüglich der im Turnierbereich erlaubten Gegenstände deutlich aushängen.
RP4 : Kartenstapel durcheinander

Sind in einer laufenden Hand noch Karten zu verteilen und der Kartenstapel wird fallen gelassen oder es scheint, als wäre der Stapel durcheinander:
- Wenn möglich, sollte man zuerst versuchen den Originalstapel wiederherzustellen;
- Ist es nicht möglich, muss versucht werden, einen neuen Stapel zu erstellen. Dieser Stapel besteht nur aus Karten des vorherigen Staples (keine Muck- oder Burn- Karten). Er sollte neu gemischt und abgehoben werden. Das Spiel wird anschließend mit dem neuen Kartenstapel fortgeführt;
- Fällt der Stapel runter und ist mit den Muck- und/oder Burn-Karten vermischt, wird der Kartenstapel mit den Muck- und/oder Burn-Karten neu gemischt und abgehoben. Das Spiel wird anschließend mit dem neuen Stapel fortgeführt.
RP5 : Vorzeitig ausgeteilte Karten

Board- und Burn-Karten werden manchmal vorzeitig ausgeteilt, bevor die Aktionen der vorangegangenen Runde abgeschlossen ist. Die allgemeinen Verfahren für diese Situation sind:
- Vorzeitiger Flop: Lassen sie die Flop-Burn-Karte als Burn-Karte liegen. Legen sie die vorzeitigen Flop-Karten zurück auf das Kartendeck und mischen sie den Stapel neu. Geben sie den Flop (ohne weitere Burn-Karte) aus dem neuen Stapel erneut aus.
- Eine vorzeitige Turn-Karte: Lassen sie die Burn-Karte des Turns als Burn-Karte liegen. Legen sie die vorzeitig aufgedeckte Turn-Karte zurück auf das Kartendeck und mischen sie den Stapel neu. Geben sie den Turn (ohne weitere Burn-Karte) aus dem neuen Stapel erneut aus.
- Eine vorzeitige River-Karte: Lassen sie die River-Burn-Karte als Burn-Karte liegen. Legen sie die vorzeitig aufgedeckte River-Karte zurück auf das Kartendeck und mischen sie den Stapel neu. Geben sie den River (ohne weitere Burn-Karte) aus dem neuen Stapel erneut aus.
- Vorzeitige Karte bei Stud: Die vorzeitige Karte wird in den Stapel zurückgelegt und der Stapel wird neu gemischt (siehe RP-17
Setzmethoden bei Draw-Turnieren , neu mischen). Eine neue „Street“ wird aus dem neu gemischten Stapel ohne weitere Burn-Karte ausgeteilt.
Siehe auch
RP-17: Setzmethoden bei Draw-Turnieren
RP6 : Effizientes Versetzen von Spielern

Das Umsetzen von Spielern, um Tische auszulösen oder auszubalancieren, sollte zügig erfolgen, um Blinds nicht zu verpassen oder das Spiel anderweitig zu verzögern. Wenn möglich, sollten die Spieler Racks für den Transport der Chips haben und ausreichend Chips gegen höherwertige ausgetauscht bekommen, damit sie nicht eine ungewöhnlich große Anzahl Chips tragen müssen (siehe Regel 10, 11 und 63).
RP7 : Timing des Dealer-Wechsels

Die TDA empfiehlt, dass Dealer 90 Sekunden vor einer geplanten Pause oder einer Blind-Erhöhung mit dem Ablösen warten. Dadurch wird vermieden, dass die Zeit in entscheidenden Phasen des Spiels abläuft.
RP8 : Hand-für-Hand-Verfahren (H4H)Geändert in 2024 

- Die Auszahlungsberechtigung beginnt mit der Ankündigung: „Nach Beendigung der aktuellen Hand bitte warten, wir spielen Hand für Hand“. Wenn in der laufenden Hand genügend Spieler ausscheiden, um ins Geld zu kommen, haben die ausgeschiedenen Spieler einen Anspruch auf einen Teil der Platzierung(en), die für die aktuelle Hand bezahlt wurde(n).
Bsp. : NLHE-Turnier mit 50 bezahlten Plätzen. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe sind noch 52 Spieler übrig und während der laufenden Hand scheiden 3 Spieler aus. Alle 3 Spieler teilen sich die Auszahlung für den 50sten Platz.
- Während des H4H-Spiels werden maximal 3 Minuten pro Runde manuell von der Uhr abgezogen.
- Damit die Spieler den Zeitpunkt des Levelwechsels möglichst genau erkennen können, sollte die Uhr nach Möglichkeit pro Runde reduziert werden und nicht nach mehreren Händen im „Paket“.
- Die Blinds steigen weiterhin, wenn die Zeit mit einer Rate von 3 Minuten abläuft und ein neues Level erreicht wird.
- Die Spieler sind angehalten, aber nicht verpflichtet, während des H4H-Spiels sitzen zu bleiben.
- Im Falle eines All-Ins und Calls während H4H sollten die Karten aller Spieler in der Hand verdeckt bleiben. Die Dealer sollten keine weiteren Karten dealen, bis sie dazu aufgefordert werden.
RP9 : Anzahl der Spieler am Final Table

9- und 8-handed Events werden aus zwei Tischen mit jeweils fünf Spielern zu einem 9-handed Final Table zusammengelegt.
7- und 6-handed Events werden aus zwei Tischen mit jeweils vier Spielern zu einem 7-handed Final Table zusammengelegt.
7- und 6-handed Events werden aus zwei Tischen mit jeweils vier Spielern zu einem 7-handed Final Table zusammengelegt.
RP10 : Verfahren für das Austeilen von Stud-Turnieren

- Eine verdeckte Karte, die bei der ersten Ausgabe aufgedeckt wird, ist die offene Karte des Spielers und die 3rd Street wird an diesen Spieler verdeckt ausgeteilt. Der Spieler kann das Bring-In sein.
- Eine Karte, die vom Dealer in der 7th Street aufgedeckt wurde, wird ersetzt, wenn noch Bet- Einsätze in dieser Hand möglich sind. Die 7th Street sollte auch dann verdeckt ausgeteilt werden, selbst wenn keine Bet-Aktion in der Hand mehr möglich ist und der/die Spieler in All-In Situationen nicht in der Gefahr sind zuerst aufzudecken.
- Die Karten eines Spielers, der sich bei der Kartenausgabe nicht an seinem Platz befindet (siehe Regel 30), werden gepasst. Auf der 4th Street werden keine Karten an eine Hand ausgeteilt, die nicht mehr im Spiel ist.
- Werden zwei oder mehrere übereinstimmende High-Hands bei Stud (oder Stud-8) oder Low- Hands bei Razz gezeigt, beginnt das Setzen bei der Hand mit der High-Card nach Farbe.
- Wenn ein Spieler, der die niedrigste Karte nach Farbe erhalten hat, mit der Ante bereits All-In ist, beginnt das Setzen links von ihm. Spieler mit Chips müssen mindestens das Bring-In setzen oder passen.
- Die Einsätze werden auf der 4th Street nicht verdoppelt, wenn ein Paar gezeigt wird.
- Für vorzeitig ausgeteilte Karten beim Stud siehe RP-5-D
Vorzeitig ausgeteilte Karten . - 7th Street Verfahren bei zu kleinem Kartenstapel. Wenn vor dem Austeilen der 7th Street die Anzahl der Karten im aktuellen Kartendeck weniger als die „erforderliche Anzahl“ (Anzahl der verbleibenden Spieler + Burn-Karten + letzte Karte, die nicht ausgeteilt wird) ist, gehen Sie wie folgt vor:
- Kann die erforderliche Anzahl durch Hinzufügen der 3 vorherigen Burn-Karten (für die 4th, 5th und 6th Street) erreicht werden, wird der aktuelle Kartenstapel mit den 3 vorherigen Burn-Karten gemischt, um einen neuen Stapel zu erstellen. Der neue Stapel wird abgehoben, eine Burn-Karte gelegt und eine Karte an jeden Spieler ausgeteilt.
- Enthält der aktuelle Kartenstapel mindestens 3 Karten, aber durch das Hinzufügen der vorherigen Burn-Karten nicht die benötigte Anzahl erreicht wird, legt der Dealer die oberste Karte des aktuellen Stapels als Burn-Karte und teilt die nächste Karte als Gemeinschaftskarte in die Mitte des Tisches.
- Hat der aktuelle Kartenstapel weniger als 3 Karten, wird er mit den 3 vorherigen Burn-Karten zu einem Stapel gemischt, abgehoben und eine Burn-Karte gelegt. Die nächste Karte wird als Gemeinschaftskarte gelegt.
- Ist eine Gemeinschaftskarte im Spiel, ist der Spieler der als erstes auf der 6th Street an der Reihe ist, auch auf der 7th Street als erstes an der Reihe.
Siehe auch
RP-5: Vorzeitig ausgeteilte Karten
RP11 : Ante-Formate und keine Ante-ReduzierungGeändert in 2024 

- Wird eine Single-Player-Ante verwendet, wird das Big-Blind-Ante-Format (BBA) mit Big-Blind-First- Berechnung empfohlen.
-
Die Ante sollte im weiteren Verlauf eines Events nicht reduziert werden (einschließlich am Final Table).
RP12 : Dealer sollten Einsätze und Erhöhungen ansagen

Dealer sollten regelmäßig die Höhe von „nicht-All-In-Einsätzen“ ansagen, wenn am Tisch weitere Einsätze getätigt werden. All-In-Einsätze werden nur auf Anfrage des Spielers gezählt, der gerade an der Reihe ist. Akzeptierte Aktionen gelten weiterhin (Regel 49). Geplante und freiwillige Color-Ups verbessern die Zählbarkeit von Einsätzen.
RP13 : Dealer sollten Chips in Split-Pot-Spielen stapeln

Wenn möglich, sollten Dealer bei Split-Pot-Spielen die Chips regelmäßig stapeln. Das Stapeln der Chips sollte nicht die Sicht der Spieler verdecken oder das Spiel anderweitig stören.
RP14 : Zufälligkeit kann in besonderen Situationen angewendet werden

Für Fehlerbehebung, die nicht anderweitig in den TDA-Regeln und -Verfahren geregelt sind,
- können Turnierdirektoren das Konzept der Zufälligkeit verwenden, um eine Lösung zu finden.
RP15 : Richtige Kommunikation des Turnierpersonals

- Gehende Dealer sollten kommende Dealer über relevante Informationen zum Tisch informieren. Beispiele dafür sind: Blind-Informationen, verwarnte oder bestrafte Spieler, störendes Verhalten.
- Der Dealer sollte den Floor über alle bestehenden und potenziellen Verstöße gegen Regel 2
Pflichten der Spieler (Pflichten der Spieler) und Regel 70 (Etikette) informieren. Besonderes Augenmerk ist auf diskriminierendes oder beleidigendes Verhalten im Allgemeinen oder gegenüber bestimmten Spielern oder Mitarbeitern zu richten.
Siehe auch
Regel 2: Pflichten der Spieler
RP16 : Abwesende Spieler an einem aufgelösten Tisch

Ist ein Spieler während der Auflösung eines Tisches nicht anwesend, sollten seine Chips von einem Mitarbeiter an den neuen Tisch gebracht werden.
RP17 : Setzmethoden bei Draw-Turnieren

Limpen ist in allen Single-Draw-Spielen erlaubt.
RP18 : Reihenfolge bei Mixed-Games

Um Fehler zu vermeiden, dürfen in Mixed-Games-Turnieren (z.B. HORSE) Stud und Stud-8 nicht nacheinander gespielt werden.
RP19 : Spielverzögerung reduzieren

Das Casino sollte deutlich ankündigen, dass es Spielverzögerungen reduzieren will, damit die Spieler wissen, dass ein zügiges Spiel erwartet wird. Es wird empfohlen, dass jedes Casino kreative Methoden zur Verringerung von Spielverzögerung anwendet. Einige Methoden, die von TDA- Mitgliedern erfolgreich eingesetzt werden, sind unter anderem: -Zufällige Tischauflösungen anstelle einer vorbestimmten Reihenfolge, -Eine bestimmte Anzahl von Händen pro Level, Runde für Runde zu spielen oder softes H4H und -Das Hinzufügen einer „Shot-Clock“.
RP20 : Karten zum Mischen bereitNew 2024 

Zu Beginn des Turniers oder am Ende einer Pause, innerhalb einer Minute vor Beginn oder Fortsetzung des Spiels, sollte der Floor ankündigen, dass die Dealer ihre Decks vorbereiten sollen.
Wenn mindestens 2 Spieler am Tisch sitzen, wäscht der Dealer die Karten und platziert sie so, dass sie zu Beginn des Levels gemischt werden können.
Wenn mindestens 2 Spieler am Tisch sitzen, wäscht der Dealer die Karten und platziert sie so, dass sie zu Beginn des Levels gemischt werden können.
RP21 : Ausbreiten des PotsNew 2024 

Der Pot wird nur bei Pot-Limit-Events mitgerechnet. Auf Wunsch kann der Pot ausgebreitet werden, um die Sichtbarkeit der Chips zu erhöhen. Siehe auch Regel 54: Potgröße und Pot-Limit-Einsätze
RP22 : Einsätze von nicht-konfessionellen Gegenständen (Bounty-Chips, Time-Chips usw.)New 2024 

Gegenstände, die keinen Nennwert haben (Bounty-Chips, Time-Chips usw.), sollten eine andere Größe als die Standart-Spiel-Chips haben. Einsätze mit diesen Gegenständen werden gemäß den Hausregeln oder Regel 1Entscheidung des Floors ausgelegt und können nach Ermessen des Turnierdirektor als Call oder All-In gewertet werden.
Siehe auch
Regel 1: Entscheidung des Floors
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